Förderung

KfW- und BAFA-Förderung

Attraktive Fördermodelle für zukunftsgerichtetes Bauen: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördern energiesparendes Bauen und den Einsatz innovativer Technologien mit Zuschüssen sowie zinsgünstigen Darlehen. Sie können so beim Neubau profitieren, senken dank moderner Technologie den CO2-Ausstoß und sparen hierbei Energie. So leisten Sie Ihren eigenen Beitrag zum Vollzug der Energiewende.

BAFA - Heizen mit Erneuerbaren Energien

Das BAFA fördert im Neubau den Einsatz von Biomasse- oder Wärmepumpenanlagen und Solarkollektoranlagen zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung sowie sogenannte Erneuerbare Energien Hybridheizungen (Kombinationen der oben genannten Anlagen).

KfW 55/40 Neubau

Mit dem Programm KfW153 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau den Bau besonders energieeffizienter Gebäude. Die Förderhöhe wird je nach Energiebedarf des Gebäudes in 3 Förderstufen gestaffelt. Der Energiebedarf wird durch Jahresprimärenergiebedarf (Qp) sowie den Wärmedämmungsstandard (Transmissionswärmeverlust HT‘) definiert. Die niedrigste Förderstufe ist das KfW-Effizienzhaus 55, danach folgen KfW-Effizienzhaus 40 sowie die höchste Stufe – Effizienzhaus 40 Plus. Die Förderung erfolgt mittels eines zinsgünstigen Darlehens mit einem Tilgungszuschuss.

BEG – Bundesförderung für effiziente Gebäude (geplant ab 2021)

Voraussichtlich ab 2021 sollen BAFA- und KfW-Förderungen durch eine neue Bundesförderung BEG abgelöst werden. Die Förderkriterien sollen hierbei weitestgehend unverändert bleiben.

EE-Paket Neubau

Das EE-Paket beinhalt Zusatzanforderungen an den Einsatz von Wärme aus erneuerbarer Energien. Der berechnete Wärme- und Kälteenergiebedarf des Effizienzhauses muss bei einem EE-Paket zu einem Mindestanteil von 55% durch die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Bei Erfüllung der EE-Paket-Anforderungen erhöht sich die anteilige Förderung der erreichten Effizienzhaus-Stufe um 2,5 %-Punkte.